Hans Hautsch

Hans Hautsch ( geb. 1595 gest.1670)

Die folgende Abbildung gibt eine treue Wiedergabe der Hautschen Spritze. Sie sind einem Original-Kupferstichen entnommen, der jedenfalls seiner Zeit Hautsch zur Empfehlung seiner Spritzen anfertigen ließ.

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Zur ziemlichen Sicherheit kann angenommen werden, dass Hautsch an seinen Spritzen eine wichtige Verbesserung, nämlich den Windkessel anbrachte. Bei den früheren Spritzen fehlte der Windkessel und deshalb kam der Wasserstrahl nur stoßweise zum Ausfluss. Die Abbildung der Hautschen Spritze zeigt einen ununterbrochenen Wasserstrahl. Von einem solchen Strahl ist auch in anderen Abhandlungen die Rede, in einem Breifwechsel zwischen Leibnitz und Pagin. Zur Erzeugung eines ununterbrochenen Wasserstrahl ist aber das Vorhandensein eines Windkessel nötig.

Hautsch war nicht nur Zirkelschmied, sondern auch ein weit und breit berühmter Mechaniker. Er befasste sich mit der Verbesserung der Wasserkünste, kannte also die Wirkung des Heronballes und wandte diesen als Windkessel bei den Spritzen an. Die Hautsche Spritze besaß keine Druckhebel, sondern seitlich angebrachte horizontale Stangen, die an Hebelarmen an eine Welle angriffen und durch Ziehen und Schieben das Werk in Bewegung setzten.

Ob nun Hautsch für die hiesige Stadt eine Spritze angefertigt hat, ist sehr unwahrscheinlich, für auswärts lieferte er mehrere Spritzen. Bei der damaligen traurigen Zeitlage infolge der Nachwehen des 30jährigen Krieges hat es jedenfalls an den nötigen Geldmittel für solche Anschaffung gefehlt.

Gedenkschrift zum 50jährigen Jubiläum der Freiwilligen Turn- und Feuerwehr Abt. I

(1903) von Franz Wolfermann

 

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