Satzung

SATZUNG
des Fördervereins
Nürnberger-Feuerwehr-Museum e.V.
zur Jahreshauptversammlung 2014

 

 § 1 

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 (1)  Der Verein führt den Namen "Förderverein-Nürnberger-Feuerwehr-Museum e.V." (FNFM e.V.).

Er hat seinen Sitz in Nürnberg und ist im Vereinsregister (VR 3513) eingetragen.

(2)  Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 

Zweck

 (1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung kultureller Zwecke. Der Satzungszweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, dass der Verein sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Feuerwehrmuseum in Nürnberg einzurichten und zu unterhalten. Er soll die Zeugnisse der organisatorischen und technischen Entwicklung des Feuerwehrwesens der Region Nürnberg sammeln und sie den Feuerwehrmitgliedern, sowie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Dadurch soll die geschichtliche Tradition des Feuerwehrwesens wachgehalten und sein jeweiliger technischer Stand offenbar gemacht werden.

(2)  Das Museum soll eine Stätte der Erinnerung an die Feuerwehrmitglieder sein, die ihr Leben oder ihre Gesundheit im Feuerwehreinsatz für die Allgemeinheit hingaben.

(3)  Die Jugend soll durch das Museum an die Werte der Nächstenhilfe und des Dienstes an der Gemeinschaft gemahnt und damit am Feuerwehrdienst interessiert werden.

(4)  Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5)  Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(6)  Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3

Erwerb der Mitgliedschaft

(1)  Mitglieder des Vereins können alle dem deutschen Feuerwehrwesen oder dem Brandschutz durch private, berufliche, organisatorische, wissenschaftliche oder kulturelle Beziehung verbundenen natürliche oder juristische Personen oder Personenvereinigungen (Einzelmitglieder, Körperschaften, Anstalten, Verbände, Vereinigungen und Unternehmen) werden, die bereit sind, die Ziele und Satzungszwecke des Vereins nachhaltig zu fördern.

(2)  Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein und seine Ziele erworben haben, können durch den Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(3)  Beitrittserklärungen werden vom Vorstand des Vereins entgegengenommen und von ihm bestätigt. Mit Zugang der Bestätigung ist die Aufnahme vollzogen.

(4)  Der FNFM e.V. unterscheidet drei Mitgliedsarten:

(a)  Aktive Mitgliedschaft:

Personen, die aktiv am Vereinsgeschehen teilnehmen

(b) Fördernde Mitgliedschaft:

Personen, die nicht aktiv am Vereinsgeschehen teilnehmen, aber die Zielsetzung des Vereins unterstützen, z.B. durch freiwillige Zuwendungen oder Sachspenden.

(c)  Ehrenmitgliedschaft

 (5)  Jedes fördernde Mitglied hat das Recht,

- an den Versammlungen des FNFM e.V. teilzunehmen.

Jedes aktive Mitglied hat das Recht,

-   an den Versammlungen des FNFM e.V. und ab Vollendung des 18. Lebensjahres an Abstimmungen und Wahlen teilzunehmen und die angebotenen Leistungen und Einrichtungen in Anspruch zu nehmen.

Jedes Ehrenmitglied behält den rechtlichen Status, den es vor der Ehrenmitgliedschaft innehatte.

(6)  Körperschaften, Verbände, Firmen und Vereinigungen können nur fördernde Mitglieder werden und haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

§ 4

Beendigung der Mitgliedschaft - Disziplinarmaßnahmen

(1)  Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Rechtsanspruch an das Vereinsvermögen.

(2)  Der Austritt ist nur zum Schluss eines Geschäftsjahres möglich. Er muss spätestens sechs Monate vorher dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt sein.

(3)  Ein Mitglied ist auszuschließen, wenn es seine bürgerlichen Ehrenrechte verliert, in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstößt oder mit der Zahlung des Beitrages trotz Mahnung länger als ein Jahr im Rückstand ist. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel der Anwesenden.

(4) Aufgrund seines Rechts auf Selbstbestimmung und Selbstverwaltung kann der Verein Disziplinarmaßnahmen gegen zuwiderhandelnde Mitglieder ergreifen. Diese Disziplinarmaßnahmen dienen der Aufrechterhaltung der inneren und äußeren Ordnung sowie der Gewährleistung seines

Zweckes und seiner Aufgaben. Dabei kommen neben dem Ausschluss folgende Disziplinarmaßnahmen in Betracht:

- Verwarnung

- Verweis

- Androhung eines Ausschlusses

Die vorstehenden Disziplinarmaßnahmen können auch nebeneinander verhängt werden, wenn das Mitglied eine schuldhafte Pflichtverletzung begangen hat, durch die die Belange des Vereins gefährdet oder beeinträchtigt werden. Die vorstehenden Disziplinarmaßnahmen (mit Ausnahme des Ausschlusses selbst) können durch einen Vorstandsbeschluss herbeigeführt werden.

§ 5

Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlungen und der  Vorstand.

§ 6

Die Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins.

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung  einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens  folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn es mit mindestens 1/10 der Stimmen unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird, ist innerhalb von vier Wochen nach Eingang des Antrages eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer  schriftlicher  Ladung mindestens ein Fünftel der Stimmberechtigten vertreten sind. Ist eine Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, ist sie zu einem neuen Termin innerhalb von vier Wochen mit der gleichen Tagesordnung erneut einzuberufen. Sie ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Stimmen beschlussfähig. Darauf ist in der Einladung hinzuweisen.

(4)  In der Mitgliederversammlung hat jedes aktive Einzelmitglied eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur ausgeübt werden, wenn für das abgelaufene Jahr keine Vereinsbeiträge rückständig sind. Eine Stimmenübertragung ist nicht zulässig.

(5)  Geheim wird abgestimmt, wenn es von mindestens einem Mitglied der in der Mitgliederversammlung vertretenen Stimmen verlangt wird.

(6)  Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Eine Satzungsänderung kann nur mit zwei Drittel, eine Änderung des Vereinszwecks muss mit drei Viertel in der Mitgliederversammlung vertretenen Stimmen beschlossen werden.

§ 7

Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

 (1)  Die Mitgliederversammlung kann in allen Angelegenheiten des Vereins Beschlüsse fassen.

Sie hat insbesondere über folgende Angelegenheiten zu beschließen:

die Satzung;

die Entlastung des Vorstandes und der Kassenprüfer sowie die Entgegennahme des Geschäftsberichtes;

die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer;

den Haushalt;

die Ernennung von Ehrenmitgliedern;

die Beiträge;

die Auflösung des Vereins.

 (2) Jedes Mitglied kann bis spätestens 1 Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung  gestellt  wurden, beschließt die Versammlung.

§ 8

Leitung der Mitgliederversammlung

 (1)  In der Leitung der Mitgliederversammlung wird der Vorsitzende im Falle seiner Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.

 (2)  Die Niederschrift über die Mitgliederversammlung ist von ihrem Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied zu unterzeichnen.


§ 9

Der Vorstand

(1)  Alle Mitglieder des Vorstandes müssen aktive Vereinsmitglieder sein.

(2) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden (Stellvertreter), dem Schriftführer, dem Kassier und 3 Beisitzern.  1.Vorsitzender und 2.Vorsitzender (Stellvertreter) sind geborene Vorstandsmitglieder. Der Leiter der Berufsfeuerwehr Nürnberg als 1.Vorsitzender und der Leiter der historischen Sammlung der Berufsfeuerwehr Nürnberg als 2.Vorsitzender.                                                                                                  Die übrigen Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für eine Amtsdauer von fünf Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

(3)  Die Sitzungen des Vorstandes werden von seinem Vorsitzenden geleitet. Sie werden nach Bedarf einberufen. Über jede Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind.

 (4) Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2.Vorsitzenden. Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

(5) Die Beisitzer haben die Aufgabe, den geschäftsführenden Vorstand bei der Erledigung seiner Aufgaben zu beraten und zu unterstützen.

(6)  Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

§ 10

Zuständigkeit des Vorstandes

 (1)  Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten des Vereins. Diese Entscheidungsbefugnis endet, wenn die Mitgliederversammlung zuständig ist.

(2)  Der Vorstand fasst insbesondere Beschlüsse über:

-       die Einberufung der Mitgliederversammlung;

-       der Erstellung des Haushalts für die Mitgliederversammlung;

-       die Vorlage des Geschäftsberichtes für die Mitgliederversammlung;

-       die Entgegennahme und Prüfung der Jahresabrechnung;

-       den Vorschlag der Kassenprüfer;

-       den Vorschlag zur Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

§ 11

Kassenprüfer

 Von der Mitgliederversammlung sind für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer zu wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgaben, den Kassenbestand des abgelaufenen Jahres und die vollständige Vorlage der Rechnungsbelege sowie die ordnungsgemäße Verbuchung aller Ein – und Ausgänge zu überprüfen. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 12

Aufbringen der Mittel

 (1)  Die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks werden u.a. durch jährliche Mitgliederbeiträge und Spenden aufgebracht.

(2)  Die Höhe der Mitgliederbeiträge für Einzelmitglieder wird von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgesetzt.

(3)  Die aufgebrachten Mittel dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck des Vereins verwendet werden. Kein Mitglied des Vereins oder eines seiner Organe darf durch seine Tätigkeit für den Verein einen persönlichen Vorteil erlangen.

(4)  Der Kassier verwaltet das Vereinsvermögen. Zahlungen über € 1.000,00   bedürfen der Zustimmung des  1. und 2. Vorsitzenden. Der Vorstand setzt durch Beschluss fest, von welcher Höhe ab Anweisungen seiner Zustimmung bedürfen.

§ 13

Ehrenamtliche Tätigkeit

Die Mitglieder aller Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§ 14

Bekanntmachungen

Veröffentlichungen des Vereins werden durch Rundschreiben an die Mitglieder bekannt gegeben.

 

§ 15

Auflösung

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

 (2)  Bei Auflösung des Vereins oder beim Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.    


§16

Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt zum Zeitpunkt ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Nürnberg, den 11.03.2014 mit Nachtrag vom 04.11.2014

Eingetragen in das Vereinsregister am 09.12.2014.

 

Dipl.-Min. Volker Skrok

Dipl.-Ing. Felix Schanzmann

 

 

Aktuelles
10.05.2018
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Jubiläum 150 Jahre FF Cadolzburg. Fahrzeugausstelllung mit alten Feuerwehrfahrzeugen.

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